Argentalklinik
Fachklinik für Konservative Orthopädie (BGSW) und Rheumatologie
 
 
 
 

DAS ALLGÄU - BEI ISNY

Eine seit Jahrhunderten währende Beziehung: Isny, Merian und das Allgäu

Isny - Die neueste Ausgabe des renommierten Kultur- und Reisemagazins wurde kürzlich im Refektorium des Schlosses vorgestellt. Hier gehts zu Merian - Allgäu.
Darüber berichtet auch das Wochenblatt vom 06.07.2017.  Hier finden Sie den Artikel als PDF zum Download.  
  
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Auch die SZ berichet über das neue Merian-Heft:

  
  
Ehre für die Stadt Isny, die aber aus gewichtigem Grund: Chefredakteur Hansjörg Falz vom Hamburger Jahreszeiten Verlag hat gestern im Refektorium des Schlosses die neuste Ausgabe des Reise- und Kulturmagazins „Merian“ vorgestellt. Thema: das Allgäu, auf 140 Seiten. Nach 1954, 1972, 1983 und 2009 ist es erst die fünfte Ausgabe, die sich der Ferien-, Wander- und Kulturregion widmet. Und – auch das mag man kaum glauben: Zum ersten Mal überhaupt ist Schloss Neuschwanstein auf dem Titel abgebildet.  
  
 

Vorstellung des Heftes in der Stadt der Reformation

  
  
Dass die Wahl für die Heftpräsentation auf Isny fiel, hängt einmal mit einer Geschichte im Heft über die Predigerbibliothek in der Nikolaikirche zusammen. Vor allem aber, wie Falz erklärte, mit der Beziehung zwischen Isny, dem Namen seines Heftes, eben Merian, und einem der Hauptwerke des Namensgebers, der „Topographia Germaniae“, die der Verleger und Kupferstecher Matthäus Merian der Ältere ab 1643 veröffentlicht hat. Die Originale liegen seit damals in der Isnyer Bibliothek. Die mehr als 2000 Ansichten von Städten, Klöstern und Burgen des „Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation“ gelten bis heute als eines der bemerkenswertesten Werke der geografischen Illustration. Weshalb die Hamburger Verlagsmenschen den Isny-Artikel außer mit einem Foto der Handschriften und Inkunabeln in der Nikolaikirche mit einem Merian-Kupferstich von Leutkirch bebildert haben...  
  
 

Burkhard Straßmann, der als kleiner Junge jeden Sommer ins Allgäu kam, berichtet

  
  
Er sei auch privat schon einmal in Isny gewesen, erzählte Falz, berichtete von einer „herrlichen Autofahrt, wo ich mehr lenken, schalten und bremsen musste als in Hamburg“ und streifte durch seine Heftthemen: natürlich Neuschwanstein, von dem Filmregisseurin Doris Dörrie erzählt; das neue Museum der bayerischen Könige in Hohenschwangau, das die Geheimnisse einer der ältesten Adelsdynastien Europas lichtet; Allgäuer Spezialitäten und deren Schöpfer; Radfahren, Wandern, Wellness, Skiurlaub, natürlich; ein unterhaltsames Interview mit Kabarettist Maxi Schafroth über seine Allgäuer Landsleute; zuletzt ein Essay von „Zeit“-Redakteur Burkhard Straßmann, der als kleiner Junge jeden Sommer ins Allgäu kam und sich an Ruhe und einhundert verschiedene Grüns erinnert. Das alles bebildert mit Fotos, angesichts derer sich selbst Allgäuer noch einmal neu in ihre Heimat verlieben dürften.  
  
 

Die fünfte Ausgabe des Merianheftes liegt nun vor

  
  
Chefredakteur Falz dankte Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH, der ihn – wie Thomas Fritz von Isny Marketing – im Refektorium willkommen geheißen hatte, für die gedeihliche Zusammenarbeit, bei der sich sein Anspruch als Zeitschriftenmacher mit jenem der Allgäuer gedeckt habe, „das Allgäu ehrlich zu präsentieren“. Und nicht etwa so, wie bei der letzten Merian-Allgäu-Ausgabe von 2009, woran Joachim erinnerte: „Das war in der Bayerischen Vertretung in Berlin, wo es die schlechtesten Kässpatzen gab, die ich je gegessen habe.“ Auch in dieser Hinsicht hat Isny gepunktet: Es gab Häppchen aus der Käsküche.  
  
 
Artikel aus: Schwäbische Zeitung, Ausgabe Isny, vom 29.6.2017. 
Veröffentlicht am: 04.09.2017  /  News-Bereich: News des Klinikverbundes
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